Geeignete Angelhandschuhe

Der Winter naht mit großen Schritten und es wird Zeit, die Angelhandschuhe mit ans Wasser zu nehmen.

Angelhandschuh

Klassische Anglerhandschuhe

Vielleicht kennt ihr das ja – man geht dick eingepackt ans Wasser und es ist aufgrund der tollen Merino-Unterwäsche und der Funktionsoberbekleidung mollig warm. Wäre da nur nicht die Sache mit den kalten Patschehändchen. Insbesondere die schmerzenden und tauben Finger(spitzen) machten mir zumindest immer wieder Probleme. Doch was kann man als Spinnangler dagegen tun? Klobige Skihandschuhe fallen raus, da sie zwar in ordentlicher Qualität schön warm halten, aber fast gänzlich das benötigte Fingerspitzengefühl eliminieren. Trägt man keine Handschuhe, hat sich das mit dem Gefühl im Finger ebenfalls schnell erledigt. Sogenannate Anglerhandschuhe, wie auf dem Foto abgebildet, kommen für mich ebenfalls nicht infrage. Das Material (Neopren) ist schon ziemlich steif und ist dem Gefühl in Hand und Fingern äußerst abträglich. Die gutgemeinte Funktion der abklappbaren Spitzen am Daumen und Zeigefinger führen wieder zum angeführten Problem – Schmerz und Taubheit.

Was sind denn nun geeignete Angelhandschuhe?

LaufhandschuheFür mich habe ich sogenannte Laufhandschuhe als optimale Angelhandschuhe entdeckt. Ihr Vorteil gegenüber anderen Modellen ist, dass sie zum einen aus vergleichsweise dünnem Stoff bestehen, wodurch das Gefühl in den Fingern kaum beeinträchtigt wird. Weiterhin sind sie in der Regel wasserdicht oder -abweisend sowie atmungsaktiv. Feuchtigkeit, die sich im Inneren bildet, wird – wie man es von Funktionsbekleidung her kennt – nach außen transportiert. Bei Temperaturen von 20° Minus sind auch diese Handschuhe vermutlich nur ein Kompromiss, aber bis dahin meine erste Wahl, wenn ich mit der Spinnrute ans Wasser gehe.

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