Great Barrier Reef in Gefahr

In Australien liegt das größte Korallenriff der Welt: Das Great Barrier Reef

Mit 2.300 Kilometern Länge liegt der unvergleichliche Meereslebensraum vor der Küste des Bundesstaates Queensland in Australien. Das Korallenriff ist von globaler Bedeutung und wurde im Jahr 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Auf mehr als 35.000 Quadratkilometern findet man eine enorme Artenvielfalt mit mehr als 400 verschiedenen Korallen, Delfinen, Walen, Schildkröten und Dugongs. Über 1.500 Fisch- und 4.000 Molluskenarten leben in dem maritimen Gebiet.

Das Riff bietet auch einen wichtigen Schutz vor Flutwellen und Stürmen und es trägt zum Weltklima maßgeblich bei. Für die Fischerei und den Tourismus ist das Great Barrier Reef eine wichtige Einnahmequelle. Etwa 60.000 Arbeitsplätze stehen in Zusammenhang mit dem Tourismus am Great Barrier Reef. Doch genau dort setzen auch die Probleme an: Weltweit sind 58 Prozent der Riffe gefährdet aufgrund von menschlichem Einfluss, insbesondere durch Überfischung und Verschmutzung.

Das Great Barrier Reef in Gefahr

Diese Gefahr gilt auch für das Great Barrier Reef. Überfischung und Tourismus sind aber nicht die einzigen Gefahren für das Riff. Ganz aktuell soll das Great Barrier Reef zu einem der größten Kohlehäfen der Welt ausgebaut werden. Insgesamt sollen sieben Hafenausbauten erfolgen, um bis zum Jahr 2020 die Umschlagskapazität der Häfen zu verfünffachen. Alleine der Ausbau soll laut WWF verheerende Folgen für das Ökosystem des Great Barrier Reef haben. Der Aushub von mehreren Millionen Tonnen Schlamm und Sand soll verklappt werden.

Ist das Great Barrier Reef in Gefahr, so kann sich dies auch nachhaltig auf den Tourismus auswirken. Jährlich reisen mehr als 700.000 Touristen nach Australien, um sich die Naturschönheit anzusehen. Viele kommen dorthin, um beim Tauchgang die Unterwasserwelt zu bewundern. Dies könnte für künftige Generationen in Gefahr sein.

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