Ständig erreichbar auf Weltreise

Seit dem Zeitalter von Smartphones, Tablets und Netbooks kann man ständig erreichbar auf Weltreise sein. Natürlich nur wenn man das möchte – aber hat man wirklich eine Wahl?

Wer heute eine Weltreise – oder Langzeitreise – macht, wird in seinem Gepäck vermutlich mindestens eines dieser Geräte wieder finden: Smartphone, Tablet, Netbook oder Notebook. Und das nicht, um im Notfall telefonieren zu können, sondern vielmehr um sich mitzuteilen. Es ist doch eine tolle Möglichkeit, die gerade frisch geschossenen Fotos direkt mit der Homebase, den Freunden und der Familie zu Hause, zu teilen. Das geht heute ziemlich schnell und problemlos über den eigenen Blog, über die diversen Social Media Kanäle oder noch ganz klassisch per E-Mail.

Doch wird das nicht zum Stress, wenn man ständig erreichbar auf Weltreise ist?

Die Weltreise ist für Viele von euch doch sicher eine Auszeit vom Alltag, Abstand gewinnen von allem was zu Hause ist und war, und die Reise ist eine Suche nach euch selbst. Das klingt wahrscheinlich ein bisschen esoterisch, aber genau darum geht es doch: Auf einer Weltreise will man sich und die Welt neu entdecken, ihr testet die eigenen Grenzen aus und versucht das zu finden, was euch wirklich Spaß macht. Ist es dabei wirklich hilfreich, wenn ihr eure Homebase über alles informiert was ihr gerade erlebt? Seid ihr dann wirklich offen für Neues oder starrt ihr die meiste Zeit nur auf den Bildschirm und wartet, bis jemand euren neuesten Post liked oder die verschickten Bilder kommentiert?

Es wäre doch zu schade, wenn ihr durch das ständige Erreichbar sein die schönsten Dinge auf eurer Reise verpasst.

Ein Tipp, um euch selber auszutricksen und nicht ständig erreichbar auf Weltreise sein zu müssen: Reist irgendwohin, wo ihr nicht sofort in das nächste Internetcafé rennen könnt oder wo euer Hostel kostenloses WiFi anbietet. Mitten im Dschungel, an einem einsamen Strand oder in der Savanne findet ihr vielleicht dann genau das, was ihr auf eurer Reise sucht!

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2 Antworten

  1. Tino sagt:

    Oooooh, diese Frage „Was nehme ich an Technik mit?“ quält mich leider schon mehrere Wochen fast täglich. Bei mir geht’s in einigen Wochen los und zwischen nichts und nur etwas (obwohl auch das Ansichtssache ist) schwanke ich derzeit noch 😉

    • Traveller sagt:

      Wie wäre es denn, wenn du „etwas“ mitnimmst, aber einfach nicht dauernd verfügbar bist. Also wenn dein „etwas“ z.B. das Smartphone ist, dann einfach öfter mal den Aus-Knopf betätigen 🙂
      Ich wünsche dir eine tolle und entspannte Reise!

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