Team Social Work – Vom Volontär zum Unternehmer

Pascal Christiaens berichtet uns im folgenden Gastbeitrag, wie die Idee zu Team Social Work entstand und was die Plattform heute macht.

Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an Pascal für den tollen Artikel!

TeamSocialWork_LogoWie alles Begann

 „Ich möchte etwas Bedeutendes unternehmen“, das dachte Felix Rädel nach seinem Abitur. Vor dem Beginn seines Studiums der Betriebswirtschaft, entschloss sich Felix zunächst einige Erfahrung im Ausland zu sammeln und Freiwilligenarbeit zu leisten. Die meisten Organisationen, die solche Sozialeinsätze im Ausland koordinieren, verlangen eine hohe Vermittlungsgebühr, weshalb er sich selber auf die Suche machte.

Quelle: Pascal Christiaens / Felix auf dem Weg zu seinem ersten Volontariat in Namibia (2006)

Quelle: Pascal Christiaens / Felix auf dem Weg zu seinem ersten Volontariat in Namibia (2006)

Es war für ihn viel schwieriger als gedacht, ein passendes Projekt zu finden. „Einen Ansprechpartner vor Ort zu finden“, dies war die größte Herausforderung. Auf einer großen Familienfeier konnte Felix zufällig die Bekanntschaft mit Marybeth machen. Sie selbst engagierte sich als Freiwilligenkoordinatorin in Windhoek, Namibia für BNC Namibia. Das Projekt kümmert sich um über 1000 Kinder in den Townships von Katutura. Ausgerüstet mit gespendeten Tennisschlägern und neuen Tennisbällen reiste Felix insgesamt zwei Mal nach Namibia, um Kindern das Tennisspielen beizubringen. Dies geschah alles im Jahr 2006.

Ein Problem, das es zu lösen galt

Lange beschäftigte sich Felix mit der Problematik. „Es darf doch nicht so schwer sein, den Kontakt mit sozialen Projekten aufzunehmen“. Angetrieben von seinen eigenen Erfahrungen machte er sich ans Werk eine Lösung für das Problem zu finden.

Es sollte über sieben Jahre dauern bis eine Lösung gefunden wurde. Gemeinsam mit seinem besten Freund Pascal Christiaens entwickelten beide eine offene Online-Plattform für internationale Freiwilligenarbeit. Schnell fanden sich junge Leute, die sich für die Idee begeistern konnten. Das mittlerweile neunköpfige Team, das sich freiwillig – neben Studium und Beruf – um die Plattform kümmert, ist international aufgestellt und zum größten Teil in Deutschland zu Hause (u.a. Düren, Duisburg, Düsseldorf, Frankfurt, Barcelona, Marseille).

Ein soziales Start-Up – Made in Germany

Die Online-Plattform www.teamsocialwork.com vernetzt Volontäre mit sozialen Projekten weltweit. Interessenten können sich nach erfolgreicher Registrierung direkt mit sozialen Projekten vernetzen, die Gebühren und das Leistungsspektrum von Freiwilligenprogrammen vergleichen und mit wenigen Klicks die gewünschte „Reise“ buchen. Dabei verlangt „Team Social Work“ keine Gebühren vom Volontär. Die Anwendung neuester Webtechnologien erlaubt es sozialen Projekten – mittels einer eigenen Profilseite – auf ihre soziale Tätigkeit und Freiwilligenarbeit aufmerksam zu machen und Neuigkeiten in der Volontär-Community zu verbreiten. „Die Reichweite dieser Marketingaktivitäten ist ein Vielfaches derer, die soziale Projekte bisher mit ihrer Website erreicht haben – schnell, unkompliziert und transparent.“, berichtet Pascal Christiaens, der sich um die technische Entwicklung der sozialen Plattform ist.

Eine Online-Plattform auf Wachstumskurs
Quelle: Pascal Christiaens / Pascal bei dem Besuch einer Otter-Auffangstation in Brasilien (2013)

Quelle: Pascal Christiaens / Pascal bei dem Besuch einer Otter-Auffangstation in Brasilien (2013)

So gibt es beispielsweise ein Naturprojekt auf den Galapagos-Inseln (Ecuador), Betreuung von Waisenkindern in Nepal, eine Gorilla-Auffangstation in Guinea, ein maritimes Delphin- und Wal-Projekt in Südafrika oder ein Umweltschutzprojekt-Projekt in den USA sowie über 200 weitere Programme bei insgesamt ca. 180 registrierten Projekten. Seit der Gründung im Februar 2013 kommen jeden Monat ca. 20 neue Programme hinzu. „Wir freuen uns über jeden Volontär, den wir erfolgreich an ein soziales Projekt vermitteln können“.

 

Team Social Works findet ihr übrigens auch in unserer Übersicht Volunteering Organisations.

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