Wahre Helden – Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe

Sie werden als „stille Helden“ betitelt: Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe im Süden und Osten des Landes.

Doch so still waren sie gar nicht, die Helden. Die Jahrhundertflut in Deutschland zeigt, was Freiwilligenarbeit bedeutet und wie die Hilfe wirklich dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.

Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe kamen aus allen Teilen des Landes. Die meisten haben keinen persönlichen Bezug zu den Opfern des Hochwassers. Einige Menschen gründeten spontan Facebook-Seiten und riefen dazu auf, aktiv zu helfen als Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe. Durch die sozialen Medien war es möglich innerhalb kürzester Zeit Freiwillige zu organisieren und zu koordinieren. Die Hilfe kam genau dort an, wo sie benötigt wurde. Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe befüllten tage- und nächtelang Sandsäcke, sie dichteten Lecks in den Dämmen ab und unterstützten die Flutopfer wo sie nur konnten. Dabei arbeiteten sie unaufhaltsam, teilweise ohne Pausen mit unfassbarer Ausdauer.

Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe

Viele Menschen in den Hochwassergebieten haben durch die Flut ihren gesamten Besitz verloren und viele Häuser wurden zum Teil unbewohnbar. Die Wenigsten sind gegen Hochwasserschäden versichert. Geht die Flut zurück werden die eigentlichen Schäden erst ersichtlich. Genau dort ist Hilfe notwendig. Freiwillige der Flutkatastrophe sind auch dann vor Ort, um Wohnungen auszuräumen, Ladengeschäfte vom Schlamm und Dreck zu befreien und für die Flutopfer auch mental da zu sein.

Geldspenden sind wichtig, damit die betroffenen Menschen ihre Existenzen wieder aufbauen können. aber die Hilfe vor Ort – vor, während und nach der Flut – ist unbezahlbar. Freiwillige Helfer der Flutkatastrophe leisten selbstlose und unermüdliche Unterstützung – sie sind keine stillen Helden, sie sind die wahren Helden der Jahrhundertflut!

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1 Antwort

  1. Mike sagt:

    Die Solidarität war und ist wirklich beeindruckend. Aber mit den Folgen werden die Menschen in den Hochwassergebieten noch lange kämpfen müssen.

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