Reality Check

Weltreise Reality Check: Der Plan steht – geht das auch?

Die Entscheidung ist gefallen, ihr habt euch einen groben Plan überlegt (was, wann, wie lange und wohin) – habt ihr denn aber auch einen Weltreise Reality Check gemacht, ob der Plan umsetzbar ist? Damit ist gemeint: Kann alles, was ihr euch ansehen wollt, in der Zeit, die ihr zur Verfügung habt, und mit dem Budget, das auf dem Konto ist, umgesetzt werden? Nichts ist frustrierender als festzustellen, du musst die Reise abbrechen, weil dein Budget erschöpft ist oder du gerätst in totalen Stress, weil du deinen Zeitplan nicht schaffst. Manchmal ist weniger mehr. Deswegen ist die Kategorie „Das muss ich sehen“ und „Das würde ich gerne sehen“ ganz wichtig. Wenn ihr z.B. für Asien zwei Monate Zeit habt und euch Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia, Indonesien…. ansehen wollt dann wird euch das in absoluten Stress bringen und viel Geld für Transportwege kosten. Alleine in Thailand kann man locker zwei Monate verbringen. Also überlegt euch, was wollt ihr unbedingt sehen, nehmt euch dafür genügend Zeit, denn als Weltreisender fliegt man in der Regel nicht von Land zu Land sondern bewegt sich mit Bussen und Zügen vorwärts – und das kann dauern. Man rechnet also immer, wenn man weiterreist, einen Tag für Anreise und einen Tag für Abreise. Wollt ihr euch also einen Ort 2-3 Tage lang ansehen, müsst ihr immer plus 1-2 Tage für An- und Abreise rechnen.

Eine Weltreise ist kein Urlaub

Überrascht das zu hören? Das heißt natürlich nicht, dass eine Weltreise plötzlich keinen Spaß mehr macht. Aber der Unterschied ist, ein Urlaub wird gebucht, man fliegt an den Ort der Wahl und erholt sich, schaut sich das Land an und muss sich um nicht allzu viele Dinge kümmern. Bei einer Weltreise gehört viel Alltägliches dazu, das fängt schon an beim Wäsche waschen, und natürlich muss viel organisiert werden. Und auch hier gilt: Je mehr man unterwegs ist, desto größer ist der Organisationsaufwand – Visa besorgen, Transportmittel suchen, Unterkünfte finden, Route zusammenstellen, …. Das soll nun aber natürlich niemanden abhalten eine Weltreise zu machen, denn auch diese alltäglichen und organisatorischen Dinge machen Spaß und sind einfach nur notwendig. Man sollte das alles nur mit etwas Gelassenheit angehen und sich nicht zu viele Zwänge auferlegen. Wichtig sind Erholungsphasen, in denen man einfach mal Urlaub auf der Weltreise macht! Denn das ist neben all den schönen Dingen auf dieser Welt, die ihr euch ansehen wollt, doch auch ein Ziel der Weltreise: Einfach mal in der Hängematte liegen und den eigenen Gedanken nachhängen.

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