Wissenswertes rund um Ferien mit dem Hausboot – Teil 1

Ferien mit dem Hausboot – Wissenswertes rund um den Hausbooturlaub

Für alle, die ihren Urlaub einmal fernab von Hotels und Touristenhochburgen verbringen möchten, können Hausbootferien eine tolle Alternative sein. Denn dabei kann man nicht nur entspannen und seine Ruhe genießen, sondern hat ebenso die Möglichkeit viele Häfen anzufahren und so eine Vielzahl an Städten entlang der Route zu besuchen. Außerdem kann man vom Boot aus Angeln, Schwimmen und das Wasser genießen.

Wer zum ersten Mal auf einem Hausboot Urlaub macht, der muss natürlich einige Dinge beachten. Doch gerade für begeisterte Angler und Menschen mit einer Affinität zum Wasser kann ein Hausbooturlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, welches man mit der ganzen Familie oder Freunden teilen kann.

Wir sagen euch, worauf ihr vor euren ersten Ferien mit dem Hausboot achten müsst.

Hausbooturlaub

Benötigt man einen Führerschein, um das Hausboot zu fahren?

Gut zu wissen ist, dass man für einen Urlaub auf einem Hausboot in der Regel keinen Bootsführerschein benötigt. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass das gemietete Hausboot nicht länger als 15 Meter und für mehr als 12 Personen geeignet sein darf. Bei der Abholung des Hausbootes erhält man dann eine zumeist mehrstündige Schulung bzw. Einweisung, in welcher man lernt das Hausboot zu steuern. Danach kann man sich mit dem Hausboot auf die vorher geplante Route begeben.

 

Wie schnell kommt man vorwärts und wie lang sollte die Route sein?

Bei der Planung der Route für die Hausbootferien sollte mit einberechnet werden, dass alle Hausboote, die ohne Führerschein genutzt werden dürfen, nicht mehr als 12 km pro Stunde zurücklegen. Daher sollten pro Tag nicht allzu viele Kilometer eingeplant werden. Zur reinen Fahrzeit muss man Zeiten für Schleusen und Besichtigungen einplanen. Daher die Route lieber kürzer wählen, sodass man noch ausreichend Zeit hat, um sich bei jeder Etappe seines Urlaub auf dem Hausboot auch umsehen und kleine Ausflüge unternehmen zu können. Gerade wenn man dabei auf einer Etappe Schleusen passieren muss, sollte man dies so planen, dass die Schleusen am frühen Morgen erreicht werden, denn ansonsten kann es passieren, dass man sich in einer langen Schlange mit anderen Schiffen wiederfindet und so das anvisierte Ziel vielleicht nicht mehr zu erreichen ist.

 

Welche zusätzlichen Kosten fallen an?

Bei den Kosten für Hausbootferien, fallen neben dem Mietpreis auch Kosten für Strom, Frischwasser, sowie den Treibstoff des Bootes an. Zusätzlich verlangen die meisten Anbieter auch eine Kaution für das Boot. Gerade wenn es der erste Urlaub auf dem Hausboot ist, bietet es sich auch an, wenn man eine Versicherung für die Kaution abschließt. Denn eine Schramme im Hausboot ist schnell geschehen und in solchen Fällen ist es natürlich ärgerlich, wenn man die Kaution dann einbehalten wird und weitere Kosten für Reparaturen etc. anfallen. Eine Versicherung für diesen Fall ist nicht gerade günstig für den kurzen Zeitraum der Anmietung, aber gerade bei Menschen, die zum ersten Mal Hausbootferien machen, sehr gut investiertes Geld.

Weitere Kosten die anfallen sind die Kosten für die Übernachtungen im Hafen, welche etwa 30 Euro pro Nacht betragen und natürlich muss auch die Verpflegung für alle die an dem Hausbooturlaub teilnehmen mit einberechnet werden.

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