Wolfsbarschangeln in Zeeland

Das Wolfsbarschangeln in Zeeland ist aufgrund der meist wundervollen Kulisse und der massenhaft vorhandenen Spots nicht nur kurzweilig, sondern auch äußerst vielversprechend.

Jedes Jahr, wenn sich das Wasser im Frühsommer langsam erwärmt, kommen die Silberbarren der Nordsse an die Küsten der Niederlande und somit in Reichweite der Küstenangler. Es werden auch ohne Boot jedes Jahr hervorragende Fänge verzeichnet. Entgegen einiger Meinungen verschwinden die Meeresräuber aber nicht, sobald es ab September / Oktober wieder ein paar Grad kälter wird. Fänge im November und Dezember sind keine Seltenheit. Zu dieser Zeit empfiehlt sich jedoch nur noch das Angeln mit der Brandungsausrüstung und Naturködern.

Hotspots gibt es diverse. Es können gar nicht alle aufgezählt werden. Viele Stellen, an denen sich die Räuber vermehrt auch ufernah aufhalten, wurden mit Sicherheit noch gar nicht entdeckt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Wolfsbarsche in beruhigteren Regionen, wie z.B. Buhnen aufhalten oder dort, wo Struktur vorhanden ist. Mit Struktur sind bspw. besonders tief abfallende Bereiche in Ufernähe, Steinaufschüttungen oder natürliche Muschel- und Austernbänke gemeint. Genauso sind Hafeneinfahrten und Einmündungen interessante Spots zum Wolfsbarschangeln in Zeeland.

Zeelandbrücke

Die Zeelandbrücke

Plätze, an denen ich bereits gute Fänge hatte, sind die Buhnen rund um den Hafen von Vlissingen. Weiter nördlich gibt es diverse Spots zwischen Vrouwenpolder und dem bekannten Touristen-Ort Renesse. Nicht auslassen sollte man einen Versuch an der Oosterschelde. Dort ist bspw. das bevorzugte Revier des in der Szene hoch geschätzten Wolfsbarschanglers Bas Arkenbout, bei dem Wolfsbarsch-Guidings sowie Bootstouren gebucht werden können.

Falls es dem einen oder anderen nicht bewusst ist: Das Angeln an der niederländischen Nordsee-Küste bedarf keiner Genehmigung oder eines Angelscheins. Für die Angelei in Binnengewässern ist der sogenannte VisPas vonnöten. Entsprechende Informationen findet ihr hier.

Viele weitere, grundsätzliche Tipps zu Ködern, Montagen und Hotspots findet ihr auf der Seite von Rob Staigis wolfsbarsch.com. Sehr empfehlenswert ist auch sein Buch, in dem er detailliert auf das komplexe und hochspannende Thema Wolfsbarschangeln eingeht:

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