WWOOF – Farmarbeit weltweit

Habt ihr schon mal von Farmarbeit weltweit und den Begriff WWOOF gehört?

WWOOF – Willing Workers on Organic Farms oder World Wide Opportunities on Organic Farms

Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als die Freiwilligenarbeit auf Bauernhöfen und Farmen weltweit. Beim WOOFing gilt das Prinzip: Freiwillige Helfer arbeiten für einige Zeit zu festgelegten Zeiten mit bei der Arbeit auf dem Hof und bekommen dafür freie Unterkunft und Verpflegung. Die Organisation WWOOF ist dabei sozusagen Vermittler zwischen den Farmen und den freiwilligen Helfern und ermöglicht über die Kontaktaufnahme miteinander. Natürlich werden die Farmen und Bauernhöfe dabei auch überprüft, damit bei eurem Aufenthalt alles in bester Ordnung verläuft.

Auf der Website von WWOOF findet ihr die teilnehmenden Bauernhöfe in den jeweiligen Ländern. Hier könnt ihr auch auswählen, welche Bereiche euch am meisten interessieren, z.B. das Arbeiten auf einer reinen Gemüse- oder Obstfarm, Bauernhöfe mit unterschiedlichen Tierarten etc. Wenn ihr das WWOOFen erst mal in eurer Nähe ausprobieren wollt, bevor es in die weite Ferne nach Australien, Neuseeland oder Südamerika geht, könnt ihr euch auf der deutschen Website der Organisation informieren, welche Höfe in Deutschland und den Nachbarländern WWOOFing anbieten.

WWOOF – Farmarbeit weltweit gut organisiert

Voraussetzung, um beim WWOOFing mitzumachen, ist eine Mitgliedschaft der jeweiligen nationalen Organisation. Diese kostet derzeit zwischen 18 und 25 EUR. Damit erhältst du den Zugang zur kompletten Liste aller Farmen mit den entsprechenden Kontaktmöglichkeiten, die sich im jeweiligen Land als WWOOF-Farm angemeldet haben.

Wenn es euch nach Australien zieht, habt ihr einen entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zu Work & Travel benötigt ihr für das WWOOFing in Australien kein spezielles Visum. Für Neuseeland allerdings schon, hier wird ein Working Holiday Visum benötigt. WOOFing könnt ihr weltweit machen, z.B. in Japan, Chile, Kenia oder in der Schweiz. Wichtig ist, dass ihr eure Reise mit Flug, Visum etc. selber organisieren müsst. Ein Tipp von der Organisation selber: Macht ihr einen Farmstay im Ausland, gebt bei der Einreise nicht an, dass ihr im Land arbeiten werdet, da WWOOF Farmarbeit als Urlaubsaufenthalt gilt. Einen WOOFing Aufenthalt könnt ihr auch sehr gut in eure Reise einbauen, um euch den Auslandsaufenthalt ohne weitere Kosten zu verlängern.

Für genauere Informationen über einen möglichen WWOOF Farmarbeit Aufenthalt schaut auf die Seite der Organisation: www.wwoofinternational.org 

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