Auch Männer werden älter – Doch was hält jung?

Tipps: Was hält jung und fit?

Die Werbung vermittelt oft das Gefühl, dass man(n) spätestens ab dem 40. Lebensjahr ganz dringend gegen das Älter werden vorgehen muss. Anti-Aging-Kuren, Mittel gegen Haarausfall, Cremes für eine straffe Haut, Pillen gegen Erektionsstörungen und vieles mehr kursieren täglich durch die Medien. Ganz radikal wird es, wenn Zusatzstoffe oder Kosmetikprodukte gegen Operationen oder medikamentöse Behandlung eingetauscht wird – zu kosmetischen Zwecken versteht sich. Hormontherapien, die nicht aus medizinischen Gründen verschrieben werden, sollten wirklich gut überdacht werden, denn die Nebenwirkungen können weit schlimmer sein, als die Alterserscheinungen ohne Behandlung. In einem Artikel in www.heilpflanzen-welt.de heißt es: „Obwohl mit Hormon-Präparaten weltweit Milliarden umgesetzt werden, gibt es keine Belege für ihre nachhaltige Wirksamkeit, weder bei typischen „Männerkrankheiten“ im Alter noch als grundsätzliche Anti-Aging-Maßnahme.“

Doch was können Männer tun, um ihre Jugend auf möglichst natürlichem Wege zu erhalten oder zumindest das Älter werden etwas zu verlangsamen? Was hält jung?

Bewegung ist das A und O. Wer sich in seinem Leben viel bewegt hat und es noch tut, der wird rein körperlich fitter sein als ein sogenannter Couch-Potato. Bewegung – sei es nun Ausdauersport, Fitness oder der ausgiebige Spaziergang am Nachmittag – stärken das Herz-Kreislauf-System und machen den Körper robuster gegen Viren. Das Immunsystem wird es einem danken! Besonders im Alter ist (sanfte) Bewegung auch für die Gelenke wichtig. Schon mal den Begriff senile Sarkophenie gehört? Das ist die Muskelerschlaffung im Alter, die eine Folge von mangelnder Bewegung ist. Bei jeglicher Bewegung, und sei es nur der Gang in den nächsten Supermarkt oder das Treppensteigen anstelle der Aufzugnutzung, werden die Muskeln beansprucht. Und das ist gut und wichtig gegen senile Sarkophenie. Optimal ist es jedoch, wenn regelmäßig Ausdauersport betrieben wird.

Darüber hinaus verlangsamt sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel. Ergo: Die Kalorienzufuhr muss dem Alter angepasst werden. Alles was der Körper nicht verbrennt, setzt sich als Polster auf Hüfte, Bauch und Po fest. Ein bisschen „Winterspeck“ schadet nicht, aber wenn der Fettanteil im Körper zu hoch wird, kann es zu Herzproblemen, erhöhtem Cholesterin, Bluthochdruck usw. kommen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung in Verbindung mit ausreichend Bewegung ist daher im Alter noch wichtiger als bereits in jungen Jahren!

Nahrungsergänzungsmittel gegen Alterserscheinungen

Neben dem Credo „Sport und Ernährung“ gibt es eine Reihe von natürlichen Mitteln, die sich positiv auf den Körper auswirken. Das heißt jetzt nicht, dass man sich im nächsten Reformhaus mit allen möglichen Nahrungsergänzungsmitteln eindecken sollte. Nahrungsergänzungsmittel sollte man nur nehmen, wenn man einen Mangel an einem bestimmen Vitamin oder Mineralstoff hat und diesen durch die Ernährung nicht ausgleichen kann. Denn die Einnahme von zu vielen oder den falschen Nahrungsergänzungsmitteln kann unter Umständen sogar schädlich sein. Man sollte auf seinen eigenen Körper hören und herausfinden, was einem gut tut und was nicht.

  • Vitamin D – Gut für starke Knochen und Zähne. Schützt im Sommer vor Sonnenallergie und im Winter gegen Erkältungsviren.
  • Omega-3-Fettsäuren – Schutz vor Diabetes, gut für die Knochen, die Gelenke und das Gehirn
  • Flohsamen für eine gute Verdauung
  • Probiotika für eine gesunde Darmflora, die sich auf den gesamten Körper auswirkt!

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